Kurt-von-Marval-Schule
Schuljahr 2011/12 (Archiv)
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Gelungener Wechsel auf die berufsorientierte Ganztagesschule
Schuljahr 2011/12 | 19.03.2012 – 31.07.2021
"Man ist nicht nur Schüler, sondern Mensch", sagt Nico Hertner und beschreibt so, was ihm an der Kurt-von-Marval-Schule besonders gut gefällt. Der Achtklässler hat beobachtet, dass die Lehrer der berufsorientierten Ganztagesschule gleich merken, wenn mit einem Schüler etwas nicht in Ordnung ist: "Sie gehen auf die Schüler zu, fragen nach und suchen das Gespräch. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr persönlich, und jeder Schüler wird auch sehr individuell gefördert." Der 15-Jährige weiß wovon er spricht: Bis zum ersten Halbjahr der achten Klasse besuchte er die Realschule, dann wechselte er auf die Nordheimer Kurt-von-Marval-Schule. War der Weggang aus der gut funktionierenden Klassengemeinschaft auch schmerzlich, hat weder er noch seine Familie die Entscheidung bereut.
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Nico und seine Eltern sind froh, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: An der Kurt-von-Marval-Schule werden die Schülerinnen und Schüler individuell gefördert.
Das Profil der berufsorientierten Ganztagesschule hat uns sofort überzeugt", so Frau Hertner. Dass ihre Entscheidung richtig war, zeigen die Leistungen von Nico: Die Noten seien jetzt super, die Lernbereitschaft ist erheblich gestiegen. "Es hat zwar ein wenig gedauert, bis ich mich eingelebt hatte, aber jetzt fühle ich mich sehr wohl an der Schule und habe genug Freizeit, um all meinen Hobbys wieder nachgehen zu können", bestätigt auch Nico. "Hätte es damals schon die Gemeinschaftsschule gegeben, wäre uns allen viel erspart geblieben", resümiert sein Vater. Was die Familie besonders hervorhebt: "Die Schüler werden an der Kurt-von-Marval-Schule intensiv beaufsichtigt. Alle Lehrer sind sehr engagiert und die Klassenlehrerin Frau Henoch-Zeinalpour kümmert sich über das Maß hinaus um die Schüler. Mit ihr kann jede Familie auch individuelle Absprachen treffen wie etwa hinsichtlich der Benachrichtigung bei fehlenden Hausaufgaben", berichtet Herr Hertner.
Zudem herrschen klare Regeln an der Schule, auf deren Einhaltung die Lehrer achten. Auch Konflikte unter den Schülern würden sofort aufgegriffen. Hinzu käme der Ganztagesbetrieb: "Die Schüler lungern in der Mittagspause nicht irgendwo unbeaufsichtigt im Ort herum und können am Nachmittag aus einem großen Angebot an sinnvollen Freizeitprojekten auswählen", so Frau Hertner. Gelobt wird von den Eltern auch die überdurchschnittliche Berufsvorbereitung: Dazu gehören Bewerbungstraining durch die Wirtschaftsjunioren, Boys Day, Girls Day, Techniktag, Berufsfindungstest mit der Volksbank sowie Besuche bei der IHK Bildungsmesse und beim Arbeitsamt. Darüber hinaus führt ein Berufsberater mit jedem einzelnen Schüler ein Gespräch, zusätzlich gibt es mit ihm einen Elternabend. Außerdem wird ein zweiwöchiges statt wie in anderen Schulen ein einwöchiges Praktikum angeboten. "All das spiegelt das gesamte Wesen der Schule wieder", sagt Herr Hertner.
Text + Foto: Elke Khattab


