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Kurt-von-Marval-Schule

Schuljahr 2011/12 (Archiv)

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Impulse und Unterstützung durch "Pakt Zukunft"

Schuljahr 2011/12 | 27.02.2012 – 31.07.2020

Zu einer Arbeitssitzung trafen sich am vergangenen Mittwoch zum sechsten Mal die Teilnehmer des "Pakt Zukunft" – Förderlinie "Hauptschule auf neuen Wegen" und tauschten intensiv Erfahrungen und Informationen aus. Einer der Tagesordnungspunkte war die neue Schulform "Gemeinschaftsschule": "Durch diese Veränderung in der Bildungslandschaft stehen wir hinsichtlich unserer Weiterentwicklung und unseres Qualitätsanspruchs wieder vor neuen Herausforderungen", erklärte Schulleiter Michael Mack. Bestätigt sieht die Schulleitung durch diese neue Schulform die Fortentwicklung des bisher eingeschlagenen Wegs: "Vorstellbar ist für uns, dass wenn alle Bedingen stimmen, unsere Schule zur Gemeinschaftsschule werden kann", ergänzte Konrektorin Antonia Andrikopoulos-Feucht.

Pakt Zukunft

Bei ihrem sechsten Treffen tauschten die Teilnehmer des "Pakt Zukunft" gemeinsam mit Bürgermeister Schiek und Herrn Augenstein wieder Erfahrungen aus. Vorrangig besprochen wurde das Thema Gemeinschaftsschule.

 

Förderung Bereits im Jahr 2010 hatte sich die Kurt-von-Marval-Schule für die Teilnahme am Projekt "Pakt Zukunft" beworben, das von der Dieter Schwarz-Stiftung finanziert und von Herrn Harald Augenstein begleitet wird. Das Ziel: Unterstützung von Hauptschulen, die neue Wege einschlagen, um ihre Schüler bestmöglich zu fördern und über die zweijährige Berufsfachschule zu einem mittleren Bildungsabschluss zu führen (Modell 9+2). Ebenso wie die WRS Wolf-von-Gemmingen Schule und die Wilhelm-Mayer-Schule wurde auch die Nordheimer Schule ausgewählt. Diese drei Schulen kooperieren mit den beruflichen Schulen Peter-Bruckmann-Schule und Christian-Schmidt-Schule. Das Schulprofil der Nordheimer berufsorientierten Ganztagesschule entsprach genau dem Anspruch des Projektes. Die Fördermittel in Höhe von 42 000 Euro je Schule werden für verschieden Projekte und Fördermaßnahmen eingesetzt:

Intensivförderung in den Kernfächern Deutsch und Mathematik in den Klassen 5+6: Dies bedeutet, dass vier Lehrer der Kurt-von-Marval-Schule jeweils zwei Stunden wöchentlich eine Förderstunde anbieten. Die jeweiligen Klassen werden hierfür geteilt.

Bei dem Modell 9+2 steht im Vordergrund, nach dem Hauptschulabschluss an der zweijährigen Berufsfachschule den mittleren Bildungsabschluss zu absolvieren. "Jeder unserer Schüler soll einen Abschluss mit Anschluss bekommen. Das setzt voraus, dass sich um jeden einzelnen Schüler gekümmert wird, und wir ihn an der Hand nehmen, um dieses Ziel zu erreichen", erläutert Rektor Mack. Die Kooperation mit den beruflichen Schulen sei hier unabdingbar.

Die berufliche Orientierung ist ein weiterer Schwerpunkt der Kurt-von-Marval-Schule. Hier wurden bei der Sitzung, an der auch Bürgermeister Schiek und Herr Augenstein teilnahmen, Möglichkeiten und Modelle sowie die Kooperation mit den Betrieben der Industrie und des Handwerks erörtert. Diskutiert wurde eine weitere Optimierung. Die Nordheimer Schulleitung berichtete dabei über die zahlreichen Zusagen örtlicher Betriebe bezüglich Praktikaplätzen.

Impulse "Diese Arbeitstreffen mit den anderen "Pakt-Zukunft"-Schulen sind sehr konstruktiv. Große Unterstützung erfahren wir alle durch Herrn Augenstein und das Staatliche Schulamt Heilbronn, dessen Schulrat Herr Michael Ledermann ebenfalls an der Sitzung teilgenommen hat", so Rektor Mack. "Durch den "Pakt Zukunft“ hat unsere Schule im Prozess der Schulentwicklung maßgebliche Impulse und Unterstützung auch, aber nicht nur finanzieller Art erhalten", fasst Konrektorin Andrikopoulos-Feucht zusammen.

Text + Foto: Elke Khattab