Schulhofgeschichte

Erich Langermann

Schulhofgeschichte Langermann

 

Von ihm stammt die Idee!

 

 

 

 

 

Wie alles anfing

Was sich liest wie eine einzige Erfolgsstory, fußt auf Zähigkeit, viel Glück, offenem Umgang miteinander und Organisationstalent. Kaum war vor vier Jahren die Idee der Schulhof-Umgestaltung innerhalb des Kollegiums ausgesprochen, begannen erste grundsätzliche Überlegungen, erste Gespräche, Fahrten zu anderen, vergleichbaren Schulen, begann die Suche nach Ansprechpartnern und nach Ideen.

Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen, Schulleitung, Verwaltung, Organisationen, Hausmeister - alle wurden eingebunden. Als glücklicher Umstand erwies sich, dass die Verwaltung und die Schule bereits vorher eng zusammenarbeiteten.

Die Philosophie der InitiatorInnen lautete von Anfang an: "Mer schwätzt miteinander" und "Ich kenn oin, der kennt oin, der könnt des besorge":

 

Schulhofgeschichte Wied

Rüdiger Wied:

 

Er organisierte die Umsetzung

 

Planungsgrundlage

Bei allem Engagement kamen wir bald an einen Punkt, an dem gartenplanerisches Können verlangt wird. Da kam uns ein weiterer glücklicher Umstand zu Hilfe: Durch den Schulhausneubau war die Umgestaltung des Schulhofes, die Neugestaltung der Außenanlagen, die Anbindung des neuen Schulhauses an die bestehenden Schulgebäude ohnehin notwendig.

Begonnen hatten wir mit der - kostenlosen - Unterstützung durch die Studentengruppe der Nürtinger Fachhochschule, begleitet wurden wir während der Planungs- und Bauphase von einem Individualisten, der von Anfang an für diese Schulhofidee zu begeistern war und der Samstag für Samstag mit in der Baugrube steht: Gartenbauarchitekt Rüdiger Wied.

Die Gemeindeverwaltung, der Gemeinderat war zu gewinnen, die Umgestaltung bekam planerische Züge; die geländemäßigen Veränderungen wurden genehmigt. Was war mit unseren Spielgeräten? Die Kinder in Umfragen, die Lehrer im Gespräch waren sich einig, was sie gerne wollten: Einen bewegungsfreundlichen, kindgerechten Schulhof mit großen Spielgeräten für die Pause, Bewegungsangeboten, Rückzugsmöglichkeiten, und mit der Möglichkeit, in diesem herrlichen kleinen Wäldchen Natur zu erleben. Langermann hieß das Zauberwort; vernetzte Bewegungsangebote die konsequente Umsetzung einer sportpädagogisch-durchdachten Idee.


Hast du mal ne Mark? - Ohne Sponsor läuft nichts!


Schulhofgeschichte Klazi

Für manche noch ein Fremdwort, für die Elternschaft im Schulförderverein geübte Praxis: Sponsoring - denn nur so können die meisten großen Schulfeste zum Erfolg werden. Die Schlosserei, der Zimmerer, Baufirmen, die Gartenbaufirma, hiesige Unternehmen, Unternehmen aus Heilbronn stellten Bagger, LKW und Arbeiter zur Verfügung. Getränke und Bares, Reifen und Mauersteine, Kartoffelsalat und Kuchen - vieles wurde beigesteuert. Gemeinde, Volkshochschule, Bücherei und Schule als Veranstalter einer Kulturreihe, die bereits im dritten Jahr erfolgreich ist; auch das brachte mit Hilfe der Eltern viel Geld auf unser Schulhofkonto.
Ärmel hoch - Jetzt wird gebaut
Schulhofgeschichte Schweisser

Letztes Frühjahr war Baubeginn. Im Laufe des letzten Jahres, bis weit in den Herbst hinein, waren Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen jeden Samstag - selbst in den Ferien - zugange, die ersten Spielgeräte zu bauen: Es entstanden Tarzanschwinge, Dschungelpfad und ein "Grünes Klassenzimmer". Seit März 2001 wurden in einem zweiten Bauabschnitt das Affenhaus und die Sechseckschaukel geplant und umgesetzt. Jetzt fehlte nur noch der Schulgarten und hier gilt: Was ungewöhnlich begann, hört auch ungewöhnlich auf: Der Schulgarten wurde im Mai/Juni von Maurerlehrlingen - in Unterstützung mit der Berufsschule und der Maurerinnung - während einer Projektwoche begonnen und von qualifizierten Eltern weitergeführt und fertig gebaut.
Schulhofgeschichte Tarzanschwinge

Dschungelpfad

Schulhofgeschichte Dschungelpfad

Tarzanschwinge

Schulhofgeschichte Affenhaus

Affenhaus


Geschafft - und jetzt?

Die Planer und die Bauer, LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen, die Gemeindeverwaltung, der Bauhof, unsere Sponsoren - wir haben etwas Besonderes auf den Weg gebracht und zu einem guten Ende geführt.

Und doch sind es oft nicht die großen Dinge, sondern die vielen kleinen, die in der Erinnerung an Bedeutung gewinnen: Kinder, Jugendliche und Eltern, die über Monate jeden Samstag auf "unserer" Baustelle waren, Begegnungen, die kein Schulalltag sonst möglich macht, Väter, die Urlaub und Schichteinteilung nach dem Schulhof ausrichteten, Sprachprobleme, die auf einmal keine mehr waren.

In diesem gemeinsamen Bemühen werden die Fragen der Zukunft hoffentlich ebenfalls lösbar sein: Wie pflegen wir unser Schulgelände und begegnen dem heute verbreiteten Vandalismus? Wie können große und kleine SchülerInnen gemeinsam das neugestaltete Schulgelände auch in ihrer Freizeit nutzen? Wie können wir unsere Kinder und Jugendlichen dazu erziehen, sorgsam mit den Spielgeräten umzugehen? Wie behalten wir die unterschiedlichen Bedürfnisse der Spielplatzbenützer und Anwohner im Auge?Schulhofgeschichte Dschungelpfad fertig

fertig gestellter Dschungelpfad
Schulhofgeschichte Tarzanschwinge fertig

fertig gestellte Tarzanschwinge

Schulhofgeschichte Affenhaus fertig

fertig gestelltes Affenhaus

Meinungen einiger Schüler zum Schulhof

 

Ein klasse Spielplatz

Schulhofgeschichte SimonWir haben einen klasse Pausenhof! Wenn es zur Pause klingelt und es ist schönes Wetter, dürfen wir auf einen Gerätespielplatz, der an der Schule angeschlossen ist. Er besteht aus vier abwechslungsreichen Parcours. Sie heißen: Reifenschaukeln, Affenhaus, Tarzanseile, Geräteparcour.Die Reifenschaukeln sind an Ketten aufgehängte Reifen, die im Sechseck an Hölzern schaukeln.

Beim Gerätespielplatz sind alle möglichen Geräte kombiniert. Da kannman über Reifen springen oder über wackligen Brücken balancieren oder über Stangen hangeln und und und ....

Bei den Tarzanlianen kann man mit den Seilen sich von einem Reifenturm zum anderen schwingen. Die Reifen sind aufeinander getürmt und eine Stange wurde hindurch geschoben. Der Platz, der übrig bleibt, wurde mit gummiartigem Teer gefüllt. Man kann auch an der Seite im Kreis entlang hüpfen.

Im Affenhaus ist Geschicklichkeit gefragt. Das Affenhaus ist ein großes kreisrundes Haus, wo große Lücken in der Wand sind wo man hineingehen kann und über sich die Geräte sieht. Man muss erst mal hochklettern, dass man die vielseitigen Geräte überwinden kann.

Wenn man sich in Nordheim mit Freunden treffen will, ist das der beste Treffpunkt.

Simon 4a; 25.2.03

 

Der besondere Spielplatz


Schulhofgeschichte Philipp LHallo! Ich heiße Philipp und wir haben einen sehr besonderen Spielplatz neben unserer Kurt-von-Marval-Schule. Ich nenne ihn den Dschungelspielplatz und sie können ihn nennen wie sie wollen. Der Dschungelspielplatz besteht aus vier Teilen. Ein Teil heißt der Affenspielplatz, da sind natürlich keine echten Affen drinnen sondern besteht aus ganz vielen Seilen und ist ungefähr 5m hoch!

Ein anderer Teil heißt der Lianenspielplatz. Er besteht aus ganz vielen Lianen und aus Gummireifen. Der dritte Teil heißt der Tarzanspielplatz. Er hat so viele Klettersachen, die kann ich nicht einmal alle aufzählen. Und schließlich zuletzt kommt der letzte Teil. Die Schaukeln sind besonders gut, weil man setzt sich auf Reifen drauf. Vielleicht dürft ihr auch mal hingehen, denn das ist nämlich der beste Platz Nordheims, wo man Freunde finden kann.

11.3.03

 

Der besondere Spielplatz


Schulhofgeschichte DominikUnsere vier Spielplätze sind die besten in Nordheim. Sie sind sehr gefährlich ,das Affenhaus ist am gefährlichsten aber man braucht dafür sehr viel Kraft in seinen Armen. Der Lianenspielplatz ist der beste von allen vier, weil man sich da so schön schwingen kann. Wenn es schönes Wetter war durften wir in der großen Pause auf die Spielplätze gehen, oder Ball spielen.

Von Dominik; 12.3.03


Die tolle Pause


Schulhofgeschichte FelixIch finde unsere Pause sehr toll, weil man in der Pause auf das Affenhaus kann. Im Affenhaus kann man sich an Seilen schwingen und auf einem Balken balancieren. Aber es gibt noch drei andere Spielplätze: Den Lianen-Spielplatz, er ist auch ziemlich gut. Man kann auf ihm sehr, sehr lange schwingen. Am besten gefällt mir der Parcourspielplatz. Auf ihm kann man sehr viel hüpfen.

Felix 4a; 27.3.03


Der besondere Spielplatz

Schulhofgeschichte PhilippHallo ! Ich heiße Philipp. Unser Spielplatz ist einfach supertoll. Es gibt ein Geschicklichkeitsparcours, aber den finde ich nicht so gut. Am besten finde ich den Affenspielplatz, weil wir da wie Affen klettern können. Die Idee mit der Ampel ist gut. Aber die Erstklässler halten sich nicht immer dran. Wenn rot ist auf der Ampel , darf man nicht auf den Spielplatz und bei grün darf man darauf. Ich empfehle euch den Spielplatz zu besichtigen. Den Lianenspielplatz finde ich auch gut. Und die Schaukel finde ich nicht schlecht. Was meint ihr?

14.03.03

 

Turnen und Spielen in der großen Pause

Schulhofgeschichte LisaWir haben einen besonderen Pausenhof. Er ist groß und hat einen tollen Affenspielplatz. Er ist in vier Teilen aufgeteilt, in jedem Teil kann man etwas anderes machen. In einem Teil kann man an Lianen wie Tarzan schwingen, in einem anderen Teil klettern wie die großen Affen. Man kann auch auf Reifen schaukeln, das macht riesigen Spaß! Außerdem macht es auch Spaß in einem anderen Teil verschiedene Turnübungen zu machen.
Für die große Pause gibt es eine besondere Ampel. Wenn es schönes Wetter ist, steht sie auf grün, wenn nicht â€" auf rot. Wir finden, dass es eine gute Idee ist. Am liebsten klettern wir Viertklässler auf dem Affenhaus. Dort braucht man am meisten Kraft.
Unser Spielplatz ist wirklich supertoll!

Lisa und Vera