Schulhündin Pepper

Schulhund-Tiergestützte Pädagogik
Schulhund-Tiergestützte Pädagogik

Hallo mein Name ist Dark Chili Pepper vom Weschnitztal, oder kurz Pepper. Ich bin ab dem neuen Schuljahr 2011/2012 neue "Mitarbeiterin" an der Kurt-von-Marval-Schule.pepper

Zu allererst möchte ich mich euch einfach kurz ein bisschen vorstellen.

Ich wurde am 12.05.2011 in Rimbach bei meiner unheimlich liebevollen Züchterfamilie mit einem Gewicht von 385 g geboren.

Ich habe dort dann die ersten aufregenden zehn Wochen meines kleinen Hundelebens verbracht. Wer mehr über meine erste Zeit erfahren möchte und auch meine stolzen Eltern einmal genauer betrachten möchte kann hier Genaueres über meine Mama und meinen Papa nachlesen.

Am 22.07.2011 war es dann soweit und ich durfte endlich in mein neues Zuhause bei meinem Frauchen Andrea Nack umziehen. Zu diesem Zeitpunkt wog ich schon stolze 9 kg.

Ab dem 25.07.2011 habe ich dann schon mal ein bisschen Schulluft schnuppern dürfen und konnte mich schon recht gut an meinem zukünftigen Arbeitsplatz eingewöhnen. Zwar war das Alles noch unheimlich spannend und ich war noch etwas schüchtern bei so vielen Kindern, aber es waren alle so lieb zu mir, dass ich mich immer wohler und sicherer fühlen konnte. Dafür möchte ich mich auch bei allen, die mich so nett empfangen haben, sehr herzlich bedanken!!!

Mittlerweile ist schon wieder einige Zeit vergangen und ich wachse und wachse. Schließlich soll aus mir ja auch mal ein großes, starkes Hundemädchen werden! Ich wiege zurzeit schon 10,4 kg und habe auch meine ersten Tierarztbesuche zum Kennenlernen und Impfen ganz tapfer überstanden. Weil ich ein so nettes Hundemädchen bin, lasse ich mein Frauchen schon seit der ersten Nacht immer schön durchschlafen, damit sie tagsüber auch schön fit ist um mit mir ausgiebig zu spielen, spazieren zu gehen und natürlich auch fleißig ein bisschen Unterricht zu machen. Schließlich muss ich über die Sommerferien schon einige Dinge gelernt haben, um im kommenden Schuljahr meinen neuen Job erfolgreich antreten zu können. Das Lernen macht mir auch richtig Spaß, weil ich immer so tolle Belohnungen dafür bekomme. Ich gebe mir deshalb auch besonders viel Mühe und verstehe Vieles sehr, sehr  schnell.

Meine allerliebste Freizeitbeschäftigung ist neben dem Fressen und ausgiebigen Schlafen, das Toben im Wasser. Bei der Hitze ist das auch die einzige hilfreiche Abkühlung. Ich traue mich zwar noch nicht so richtig ans Schwimmen heran, aber in meinem kleinen Planschbecken im Garten kann mich keiner bremsen.

 

Das war jetzt erstmal das Wichtigste, was es über mich zu erzählen gibt.

In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten werdet ihr hier immer mal wieder neue Dinge über mich und meine Entwicklung lesen können.

Unter dem Punkt "Meine Arbeit" erfahrt ihr mehr darüber, was ich während meiner Zeit in der Schule so alles anstelle und wozu ich überhaupt mit meinem Frauchen die Schule besuche. Besonders für die Eltern gibt es dort viel Wissenswertes nachzulesen.

Unter dem Punkt "Meine Freizeit" findet ihr dann schließlich immer wieder Neuigkeiten aus meiner privaten Zeit zu Hause bei meinem Frauchen. Schließlich stelle ich auch hier Einiges an, was euch sicher interessieren wird!

 

09.09.2011

Heute war schon die erste Dienstbesprechung für das neue Schuljahr und nachdem ich eine offizielle Mitarbeiterin der Schule bin, durfte ich hier natürlich nicht fehlen. Ich glaube ich habe den Vormittag sehr gut gemeistert. Ich habe zwar eigentlich nur geschlafen, aber mein Frauchen schien sehr zufrieden mit mir zu sein und auch alle anderen haben sich sehr gefreut mich wieder zu sehen oder kennen zu lernen. Also wenn das so weiter geht, dann ist das echt ein toller Job, den ich mir da ausgesucht habe! Ich wiege mittlerweile übrigens schon 13,6 kg und bin auch schon ganz schön groß geworden. Trotzdem bin ich immernoch die gleiche spielfreudige Schmusehündin wie in meinen ersten Wochen! Ich freue mich auch schon sehr auf die Schule nächste Woche. An die vielen Kinder muss ich mich zwar erst wieder gewöhnen, aber ich denke das kriege ich schnell hin. Ich bin mir sicher, dass alle sich noch an die Regeln erinnern (falls nicht könnt ihr sie unter dem Punkt "Meine Arbeit" noch einmal nachlesen) und mich auch nach den Ferien genauso rücksichtsvoll empfangen wie in den letzten drei Schultagen des alten Schuljahres!


03.05.2012

Mittlerweile ist eine ganz schön lange Zeit vergangen, in der ihr hier nichts Neues von mir zu lesen hattet. Das liegt einfach daran, dass sich mein Frauchen viel Zeit für mich nimmt um mit mir zu trainieren. So kann ich euch auch immer mal wieder einen neuen Trick vorführen.

Mir gefällt es nach wie vor supergut bei euch an der Schule und nachdem ich am Anfang eher etwas schüchtern war, habe ich mich mittlerweile umso besser eingelebt. Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich mit zur Schule darf.

Leider habe ich es noch immer nicht ganz geschafft alle Klassen zu besuchen. Unser Stundenplan ist nämlich ganz schön voll. Aber eins ist versprochen: Das wird noch nachgeholt! Ich freue mich schon euch besser kennen zu lernen!


12.05.12


Heute habe ich Geburtstag!!!! Jetzt bin ich schon ein Jahr alt und mittlerweile auch schon richtig groß geworden. Heute morgen habe ich von meinem Frauchen einen superleckeren Geburtstagskuchen bekommen! Den habe ich dann heute morgen beim Training mit meinen Hundefreunden geteilt. Außerdem durften wir ausgiebig spielen und rennen. Insgesamt war es ein richtig toller Tag! :-) Ich freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag!


13.05.12

Heute ist ein großer Tag für mich. Nachdem ich nun gerade ein Jahr bin, darf ich heute an einem Eignungstest für eine Ausbildung zum Therapiehund teilnehmen. Der Tag war richtig lang, aber auch sehr spannend. Mein Frauchen war mächtig stolz auf mich, weil ich so toll gehört habe. Natürlich habe ich auch alle Tests mit Bravour gemeistert und beginne meine Ausbildung dann im Oktober diesen Jahres. Auch darauf freue ich mich schon sehr! :-)

 

Hier gibt es Einiges über meine "Arbeit" an der Kurt-von-Marval-Schule zu lesen.

Es wird erklärt, wie genau meine Arbeit an der Schule aussieht und wieso ich überhaupt eine so wichtige neue "Mitarbeiterin" bin.

Damit ich mich an der Schule auch wirklich wohl fühlen kann, gibt es natürlich einige Regeln, an die sich JEDER halten muss!


                                               Schulhundregeln


1)    Füttere mich nur, wenn es Frau Nack erlaubt hat!

2)    Bewege dich langsam auf mich zu, damit ich nicht erschrecke!

3)    Bitte ruf nicht so oft meinen Namen und gib mir keine Kommandos! Ich

        höre sonst vielleicht bald nicht mehr hin!

4)    Ich möchte immer nur von einem Kind gestreichelt werden!

5)    Bitte lass mir immer genug Platz mich zu bewegen!

6)    Wasche dir immer gründlich die Hände, nachdem du mich gestreichelt

        hast!

7)    Bitte halte den Schulhof ab sofort besonders sauber, damit ich nicht

        aus Versehen etwas Ungesundes fresse!

 

Das sind die sieben wichtigsten Regeln für den Umgang mit mir. Ich bin mir sicher, dass sich jeder daran halten wird und bin euch jetzt schon sehr, sehr dankbar dafür!

 

Meinem Frauchen und mir ist es auch ganz besonders wichtig zu zeigen, dass wir beide meine Arbeit an der Schule sehr ernst nehmen und das Ganze gut durchdacht, langsam und professionell angehen! Um das deutlich zu machen, sind wir auch die freiwillige Selbstverpflichtung des Arbeitskreises Schulhund eingegangen und haben somit das Recht erlangt das geschützte Logo zu verwenden.

Wer sich hier für genauere Informationen interessiert, kann im

Externer Link Schulhundweb Vieles zur freiwilligen Selbstverpflichtung und zu Schulhunden im Allgemeinen nachlesen! Viel Spaß dabei!

Für weitere Erklärungen übergebe ich in diesem Bereich das Wort nun an mein Frauchen, Andrea Nack.

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Auch ich möchte mich ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Andrea Nack und ich bin seit dem Schuljahr 2010/11 Lehrerin an der Kurt-von-Marval-Schule. Ich beschäftige mich bereits seit dem Studium mit dem Einsatz von Schulhunden und habe auch im vergangenen Schuljahr bereits an den Treffen des Arbeitskreises teilgenommen, bisher allerdings ohne Hund. Nach intensiver Vorarbeit ist es mir nun endlich möglich das Projekt "Schulhund" an unserer Schule tatsächlich zu verwirklichen und ich freue mich wirklich sehr darauf!

Wie bereits erwähnt, ist es mir sehr wichtig, dieses Projekt auf einer fundierten Basis eher kleinschrittig anzugehen um seinen Erfolg nicht zu gefährden. Dies möchte ich auch durch die freiwillige Selbstverpflichtung deutlich zeigen.

Im Folgenden werde ich erläutern, was tiergestützte Pädagogik überhaupt bedeutet und inwiefern die Kinder vom Einsatz eines Schulhundes profitieren. Bereits in den letzten drei Schultagen des vergangenen Schuljahres konnte ich hier bei einigen eher verhaltensauffälligen Schülern erstaunliche Verhaltensänderungen beim Umgang mit dem Hund feststellen.

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Was bedeutet "tiergestützte Pädagogik" bzw. "tiergestützte Therapie"?

Ende der sechziger Jahre schrieb der Kinderpsychotherapeut Boris M. Levinson seine positiven Erfahrungen mit Tieren als Kotherapeuten in einem Buch nieder. Diese Erfahrungen fanden in den angelsächsichen Ländern Beachtung und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen erforschten und dokumentierten die Besonderheiten der "Mensch-Tier-Beziehung". Der Begriff "pet-facilitated therapy" (tiergestützte Therapie) wurde zum Schlagwort eines neuen Wissenschaftszweiges.

Tiere fanden ihre Aufgabe in Alters- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Heimen für Mehrfach- und Schwerstbehinderte, Kindergärten und Schulklassen, in Jugendheimen im Strafvollzug und als Sterbebegleitung in Hospizen. In Deutschland wurden Ende der achtziger Jahre erste Vereine gegründet, die sich ausschließlich mit der Erforschung und den praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Mensch-Tier-Beziehung beschäftigten und heute noch beschäftigen. Obwohl die Forschung und praktische Umsetzung der tiergestützten Intervention an Bedeutung und Umfang zugenommen haben, stehen wir, außer beim heilpädagogischen Reiten, im internationalen Vergleich noch in der Anfangsphase. Das Tier als Hilfsmittel in der professionellen Arbeit ist hierzulande keine Selbstverständlichkeit wie es zum Beispiel in den Vereinigten Staaten der Fall ist. Auch sind Begrifflichkeiten wie tiergestützte Therapie und -pädagogik nicht offiziell festgelegt und werden auch in der Literatur unterschiedlich verwendet.

Besonders Hunde sind für den Einsatz in sozialen, pädagogischen, medizinischen und psychiatrischen Arbeitsfeldern sehr geeignet. Hunde haben ähnliche soziale Strukturen und Bedürfnisse wie wir Menschen. Sie sind einfühlsam, anpassungsfähig, suchen Kontakt zu anderen Sozialpartnern und sie genießen Aktivitäten mit Menschen. Der Hund kann das Gefühl der Akzeptanz, der Geborgenheit, des Zuhörens und der Freude vermitteln. Er ermöglicht unverfänglichen Körperkontakt, fungiert als Kontaktstifter, liefert Gesprächsstoff, fördert motorische und kognitive Entwicklung sowie Eigenaktivitäten des Menschen. Er unterstützt das Sozialverhalten, vor allem Empathie, Rücksichtnahme, Akzeptanz von Grenzen, Zurückstellung eigener Bedürfnisse und das Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein.

Die dargestellten Eigenschaften, Verhaltensmerkmale und Wirkeffekte prädestinieren einen Hund dazu, erfolgreich in einer Jugendeinrichtung bzw. Schule zu arbeiten.

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Kinder profitieren vom Umgang mit Hunden

Kinder, die mit Tieren aufwachsen, haben ein ausgeprägteres Sozialverhalten und sind seltener verhaltensauffällig als ihre Altersgenossen ohne Haustier. Sie sind ausgeglichener, fröhlicher und einfühlsamer. Die positiven Wirkungen aus dem Umgang mit Tieren werden beim Einsatz eines Schulhundes pädagogisch eingesetzt. Die Entwicklung der Kinder in sozialer, emotionaler, physischer und psychischer Hinsicht wird dabei gezielt unterstützt.

Stärkung des Selbstwertgefühls

Zutrauliche Hunde geben Kindern das Gefühl verstanden und gebraucht zu werden. Die Kinder lernen, verantwortlich für ein anderes Lebewesen zu sein und wachsen an dieser Verantwortung.

Emotionale Ansprache

Hunde sind anschmiegsam und vermitteln Kindern das Gefühl von Wärme, Vertrautheit und Sicherheit. Im intensiven Kontakt mit dem Hund erkennen die Kinder, dass auch ihr Gegenüber Bedürfnisse und Gefühle hat, die respektiert werden müssen. Auf jede Aktion des Kindes erfolgt eine direkte Reaktion des Hundes. Durch das unmittelbare Feedback werden Hunde zum "positiven Erzieher".

Integration

Der Hund ist ein "sozialer Katalysator". Über das gemeinsame Interesse am Tier fällt es Kindern oft leichter, untereinander in Kontakt zu kommen. sie erleben, dass es dem Hund egal ist, wie man aussieht, spricht oder welchen sozialen Hintergrund man hat. Durch diese positive Erfahrung lernen Kinder, auch andere in der Gruppe vorbehaltloser anzunehmen.

Körpersprache

Hunde senden klare Signale. Schwanzwedeln und angelegte Ohren haben ihre Bedeutung. Die Kinder lernen, auf solche nonverbalen Signale zu achten und erlernen die Fähigkeit auch im Umgang mit Menschen sensibel und aufmerksam zu reagieren.

Sinne

Das Erleben von Tieren mit den Sinnen wie Fühlen, Riechen, Sehen und Hören schafft für Kinder eine sehr individuelle Erfahrungswelt.

Körperkontakt und Nähe

Die eingesetzten Hunde gehen ohne Vorbehalte auf jedes Kind zu. Hiervon profitieren vor allem verhaltensauffällige Kinder, denn für Hunde ist jedes Kind "normal". Durch ihr freundlich-forderndes Verhalten ermuntern die Hunde geradezu zum Austausch kleiner Berührungen bis hin zum gemeinsamen Spielen und Toben. Durch ihr Bedürfnis nach Streicheln und Kuscheln entsprechen Hunde dem Wunsch der Kinder nach Nähe und Wärme.

Motorik

Hunde haben einen ausgeprägten Spieltrieb. Das gemeinsame Spiel mit dem Hund ist für die Kinder nicht nur ein komplexes soziales Geschehen, sondern gleichzeitig auch eine Gelegenheit zu lernen, rücksichtsvoll und vorsichtig zu sein. Dieser Lerneffekt wirkt sich auch auf den Umgang mit Freunden, Mitschülern oder Erwachsenen aus. Beim Streicheln oder Füttern wird gleichzeitig die Feinmotorik gefördert.

Sprachbereitschaft

Ein Hund bietet viel Gesprächsstoff. Die Kinder beginnen unmittelbar nach der ersten Begegnung über Reaktionen und Eigenheiten "ihres" Hundes zu sprechen. Der starke Aufforderungscharakter des Hundes regt zum Reden mit dem Tier, mit anderen Kindern und den Erwachsenen an. Sprachhemmungen können so abgebaut werden.

Eigenmotiviertes Lernen

Ein Hund motiviert die Kinder zu Fragen und Gedanken - bis hin zu selbsttätigem Lernen. Ein Hund weckt Neugier, die durch Informationsbeschaffung in Medien oder bei den Eltern befriedigt werden kann und damit die Kreativität und Phantasie der Kinder anregt.

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Selbstverständlich gibt es auch gewisse Vorraussetzungen für den Einsatz eines Schulhundes. Wie bereits erwähnt möchte ich durch meine freiwillige Selbstverpflichtung deutlich machen, dass ich das ganze Projekt äußerst durchdacht angehe und selbstverständlich auch allen Bedingungen nachkommen werde.

Die Bedingungen zu denen ich mich freiwillig verpflichtet habe, möchte ich hier nun kurz vorstellen:

Ausbildung

  • Die Ausbildung der Schulhunde erfolgt immer im Team Hund/HundeführerIn, bei der der Hund als „Familienmitglied“ art- und tierschutzgerecht im Haushalt lebt.
  • Ein Grundgehorsam auf dem Niveau der Begleithundeprüfung oder des Hundeführerscheins und eine gute Teambildung zwischen Hund und HundeführerIn sind neben bestimmten charakterlichen Eigenschaften Grundvoraussetzung für die spezielle Qualifikation des Hundes.
  • Kenntnisse über die Körpersprache bei Hund und Mensch, und das Lernverhalten bei Hunden sind grundlegende Voraussetzungen für einen qualifizierten Einsatz.
  • Der/die HundeführerIn nimmt regelmäßig am Austausch zur Hundegestützten Pädagogik in speziellen Weiterbildungen oder mit qualifizierten Vereinen, Hundeschulen, Arbeitskreisen oder Fachleuten zum Thema teil.
  • Der Umgang mit dem Hund hat liebe- und respektvoll zu erfolgen, eine gute Teambindung muss gegeben sein. Der/die HundeführerIn muss die Kompetenz besitzen, Stress bei sich, den Kindern und dem Tier zu erkennen und muss in der Lage sein, den Hund aus Stress- und Belastungssituationen sofort herauszuholen.

Hygienebestimmungen

  • Gesundheitsattest des Tierarztes, der eine gute Allgemeinverfassung, regelmäßige Entwurmung oder/und Kotproben, vorgeschriebene Impfungen und Ektoparasitenprophylaxe attestiert.
  • Der Hund darf keinen Zugang zur Küche erhalten, in der Lebensmittel zubereitet werden.
  • Eine Möglichkeit zum Händewaschen muss in der Klasse gegeben sein.
  • Ein Desinfektionsmittel und geeignetes Material zur Entfernung von Ausscheidungen muss vorhanden sein.
  • Gefäße (Wasserschüssel, Futternapf), Spielzeug, Hundedecken, -geschirr, -tücher etc. werden in einem getrennten Schrank, Schubladen oder Behältern aufbewahrt und regelmäßig gereinigt.

Einsatz

  • Der Einsatz der Schulhunde erfolgt nur im Team Hund/HundeführerIn.
  • Die Möglichkeit des selbstständigen Rückzugs des Hundes auf einen eigenen, ungestörten Ruheplatz muss gewährleistet sein.
  • Rituale für den Hund und Regeln für die Schüler müssen etabliert werden, um dem Hund Hilfestellungen beim Einsatz zu geben und um Stress zu reduzieren.
  • Der Einsatz des Hundes muss entsprechend seiner Bedürfnisse und Voraussetzungen und denen des Pädagogen, der Schüler und der Schule individuell angepasst werden.
  • VOR dem ersten Einsatz liegt eine schriftliche Versicherungsbestätigung der Tierhalterhaftpflicht vor, aus der ersichtlich wird, dass die Versicherung über den Einsatz des Hundes in der Einrichtung informiert ist.

 

 

 

 

 

Hier findet ihr immer wieder das Neueste aus meiner privaten Zeit mit meinem Frauchen und meinen vielen Freunden! Natürlich auch immer wieder mit interessanten Fotos, denn da sieht man einfach viel besser, wie viel Spaß ich immer habe! 

 

Lecker Rinderohren...

 

 

 

 Im Heidelberger Zoo

 

Im Heidelberger Zoo

 

 couch

Diaschau PlatzhalterDiaschau: Pepper im Klassenzimmer - zum Starten auf das Vorschaubild klicken!
So winzig war ich mal (3 Wochen)!
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Hier bin ich schon ordentlich gewachsen (7 Wochen)!
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Endlich zu Hause (10 Wochen) ...
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Mein Frauchen Andrea Nack und ich.
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